Ostfriesische Inseln: Norderney

Neben Borkum ist Norderney die zweitgrößte der Ostfriesischen Inseln. Sie misst eine Länge von etwa 14 Kilometern und dehnt sich an ihren breitesten Stellen rund zweieinhalb Kilometer aus. Der allergrößte Teil der Besiedlung liegt im Westen. Hier befindet sich auch die Stadt Norderney. Im Norden der Insel verspricht der lange Sandstrand hervorragende Erholungsmöglichkeiten während der Ferien auf Norderney - auch für Kinder ein idealer "Spielplatz". Die Insel liegt im Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer", dass die UNESCO im Jahre 2009 zum Weltnaturerbe erklärte. Hier kann während einer Wattwanderung hautnah das Ökosystem des Wattenmeers erkundet werden.

Freizeit auf Norderney

Für seine Gäste bietet Norderney viel Abwechslung auch in der gleichnamigen Stadt. Hier können zum Beispiel Bootsfahrten zu den anderen Inseln, Rundflüge vom im östlichen Teil gelegenen Flugplatz oder auch eine Ausflugsfahrt mit einem Angelkutter aufs Meer hinaus gebucht werden. Neben der Unterkunft in einem der gepflegten Hotels bieten auch Pensionen gemütlich eingerichtete Zimmer an, die viel zu einem erholsamen Urlaub beitragen können. In zwei Jugendherbergen bestehen weitere Übernachtungsmöglichkeiten und auf den über die Insel verteilten drei Zeltplätzen kommen auch Campingfreunde auf ihre Kosten.

Natur auf Norderney

Der Osten der Insel Norderney ist kaum besiedelt. Hier bieten die vielen Wander- und Radfahrwege die ideale Gelegenheit, entspannt die spezielle Flora und Fauna auf Norderney zu erkunden. Abseits vom quirligen Stadtleben und den Strandaktivitäten bieten die Dünenlandschaften und Salzwiesen einen entspannenden Ruhepol beim Kennenlernen von Norderney. Der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer" ist in drei Zonen aufgeteilt. Die dritte Zone, die Ruhezone, beherbergt Biotope mit ihren Vögeln und Seehunden, die besonders schutzwürdig sind.