Sehenswürdigkeiten auf Spiekeroog - urig, grün, einmalig

Die grüne Insel Spiekeroog im UNESCO Weltnaturerbe zieht Jahr für Jahr zahlreiche Touristen an. Kein Wunder, denn bietet die Insel alles, was man sich von einem Inselurlaub verspricht - Autofrei, endloser Sandstrand, naturbelassen, traditionsbewusst, idyllisches Inseldorf. Der Ruf Spiekeroogs ist durchweg positiv. Mit einer Größe von 18 Quadratkilometern ist die Insel zwar nicht die größte, sie bietet aber dennoch alles, was ein Urlauber sich für einen entspannten Urlaub wünscht. Dazu gehören unter anderem ein 15 Kilometer langer Sandstrand, Dünen, Salzwiesen, Schwimmbad und ein kleines, idyllisches Inseldorf mit historischen Häusern.

Doch dies ist längst nicht alles. Die Insel kann noch mehr. Spiekeroog ist voller Sehenswürdigkeiten, die man sich im Urlaub nicht entgehen lassen sollte. Unter anderem ist das Nationalparkhaus sehenswert. In diesem Haus werden die Besonderheiten der Insel dem interessierten Touristen näher gebracht, etwa durch fachkundige Exkursionen. Kurios wird es im Muschelmuseum, faszinierend im Inselmuseum und interessant in der alten Inselkirche.

Spiekeroog: die Sehenswürdigkeiten im Einzelnen

Das Inselmuseum, inmitten des Dorfes Spiekeroog, ist in einem alten Kapitänshaus untergebracht. Hier erfährt der Urlauber viel über die Geschichte der Insel. Zudem verfügt das Museum über viele historische und naturkundliche Ausstellungsstücke.

Die älteste Kirche der Ostfriesischen Inseln befindet sich auf Spiekeroog. Die alte Inselkirche ist sehr klein. Doch der Besuch lohnt sich, denn die Kirche verfügt über eine schöne Renaissancekanzel sowie Apostelbilder. Die Kirche ist von der Ortsmitte aus gut zu Fuß zu erreichen.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören definitiv auch der Strand und die Natur. Die Insel selbst ist eine Sehenswürdigkeit. Aus diesem Grund sollten innerhalb des Urlaubs ausgiebige Erkundungstouren am Strand und in den Dünenlandschaften unternommen werden. Dies ist möglich zu Fuß, per Fahrrad, zu Pferd oder man schließt sich einfach einer geführten Tour an.

Die Gedenkstätte für Ertrunkene erinnert an die 80 Menschen, die am 6. November 1854 ihr Leben verloren haben, als die Dreimastbark "Johanne" vor Spiekeroog sank. Beim Friedhof der Ertrunkenen und Heimatlosen wurde die Gedenkstätte mit großem Kreuz und Anker errichtet.

Beim Utkieker in den Dünen nahe dem Hauptbadestrand handelt sich es um eine bronzene Skulptur, die nur spärlich bekleidet ist. Die Skulptur steht auf einer Aussichtsdüne. Utkieker könnte ins Hochdeutsche mit "Der Ausschau haltende" übersetzt werden.

Einen Besuch wert ist auf jeden Fall das Dorf Spiekeroog. Das Dorf ist besonders idyllisch, da der ursprüngliche Charakter bewahrt wurde. Sämtliche Anlagen, wie Blumenbeete und ähnliches werden liebevoll gepflegt. Bezaubernd sind überdies die zahlreichen alten Friesenhäuser. Die Häuser sind jahrhundertealt und erwarten den Besucher im Ortskern des Dorfes Spiekeroog. Die Friesenhäuser befinden sich in engen Gassen und sind von alten Bäumen umgeben. So mancher Hobbymaler fühlt sich beim Anblick animiert, zu Pinsel und Staffelei zu greifen.

Zum Schluss muss noch das kuriose Muschelmuseum genannt werden, welches sich im "Haus des Gastes" oder "Kogge" befindet. Die Ausstellung umfasst Tausende von Muscheln. Darüber hinaus können auch Seeschnecken bewundert werden, die fälschlicherweise oft als Muscheln bezeichnet werden. Die Insel Spiekeroog ist zwar eine kleine Insel, dennoch bietet sie viel Sehenswertes, sodass der Urlaub auf Spiekeroog niemals langweilig wird.